Der Soldat James Ryan

„Also, wie ich das sehe, Sir, ist diese ganze Mission eine sinnlose Verschwendung wertvoller militärischer Ressourcen.“
Der Soldat James Ryan Poster
Heldengemetzel oder Antikriegsdrama? Überzogener Patriotismus oder ein authentisches Abbild eines schrecklichen Krieges? Steven Spielbergs Oscar prämiertes Meisterwerk Der Soldat James Ryan wurde überaus kontrovers diskutiert.

Auf welcher Seite man auch steht, eines ist jedenfalls klar: Dieser Kriegsfilm zeigt schonungslos brutale Bilder, die in ihrer grausamen Intensität kaum zu überbieten sind.

Die Story im Überblick

6. Juni, Omaha Beach in der Normandie: Bei der Eroberung der Normandie im Zweiten Weltkrieg sterben tausende Soldaten. Captain John Miller zögert daher nicht, als ihm eine gefährliche Mission angeboten wird, die ihm die Heimreise nach Amerika erwirken soll. Er muss den jungen Soldaten James Ryan ausfindig machen, der als einziger von vier Brüdern noch nicht gefallen ist und zu seiner Mutter nach Hause gebracht werden soll. Mit einer Truppe von acht Männern begibt er sich mitten im Kriegsgeschehen hinter die feindlichen Linien, um den jungen Soldaten zu finden, von dem niemand weiß, wo er sich eigentlich genau befindet und ober er überhaupt noch lebt …

Unsere Meinung zu Story und Besetzung

Die Geschichte um die gefährliche Mission von neun Soldaten, die im Chaos des Krieges entsandt werden, um nur einen einzigen Mann zu retten, erscheint zunächst unrealistisch – tatsächlich aber gibt es Aufzeichnungen über solche Vorfälle, die bis in den amerikanischen Bürgerkrieg zurückreichen.

Aber egal, ob die Story einem nun realistisch erscheint oder nicht – Der Soldat James Ryan überzeugt und zwar vor allem deswegen, weil er den Krieg mit bisher ungewohnten, extrem düsteren und schonungslosen Bildern präsentiert.

Nicht umsonst mussten viele Kinogänger das Kino beim Ansehen dieses Kriegsfilms vorzeitig verlassen. Das Kampfgeschehen ist nichts für zarte Gemüter, denn Spielberg geizt nicht mit Blut und umerfliegenden Extremitäten. Dennoch wirkt der Film niemals überzogen, Spielberg präsentiert das Geschehen schlichtweg in seiner brutalen Wirklichkeit.

Die Anfangszene der Landung in der Normandie gehört zweifelsohne zu einem der ganz großen Kinomomente überhaupt. Die Kritik, dieser Kriegsfilm glorifiziere einen amerikanischen Heldenpathos ist eigentlich nicht nachvollziehbar, sind es doch vor allem US-Soldaten, die den Granaten zum Opfer fallen und auch das ausgesandte Team bringt verständlicherweise nur wenig Begeisterung für die Mission und das Ziel James Ryan mit auf den Weg.

Steven Spielberg (E.T., Jurassic Park) zeigt auf ein Neues, dass er zu den ganz Großen seiner Branche gehört: dichte Gefechte, aber auch ruhige Momente, die sich ganz auf die Charaktere und vor allem Captain Miller konzentrieren, machen diesen Kriegsfilm zu einem unglaublich intensiven und eindringlichen Meisterwerk.

Tom Hanks (Der Polarexpress, Forrest Gump) zeigt erneut sein schauspielerisches Talent und wurde verdient für den Oscar in der Kategorie „bester Hauptdarsteller“ nominiert. Auch der Rest der Belegschaft kann sich sehen lassen: neben Matt Damon (Bourne Ultimatum, Good Will Hunting) als James Ryan, geben sich auch Vin Diesel (Fast and Furious, XXX), Giovanni Ribisi (Avatar, Unterwegs nach Could Mountain), Tom Sizemore (Geboren am 4. Juli, Black Hawk Down) und Barry Pepper (Flags of Our Fathers, Wir waren Helden) die Ehre.

Unser Fazit zu Der Soldat James Ryan

Der Soldat James Ryan ist ein dunkler und extrem intensiver Schlachtenstreifen, der mit Superstar Tom Hanks als Zugfperd und einer packenden Story überzeugen kann.

Eine Antwort auf Der Soldat James Ryan

  1. Sergej 7. August 2012 um 22:17 #

    Der Soldat James Ryan also uncut version ist cool die cut version naja verpasst man viele stellen und so gesagt auch die geschichte also nur uncut version empfehlend wert

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