Black Hawk Down – Kein Mann bleibt zurück

„Erstens heißt es Domog oder einfach Mog, kein Mensch sagt hier Mogadischu. Zweitens hab ich keine Ahnung von den Kämpfen, also frag‘ nicht!“
Black Hawk Down Poster

Die Story im Überblick

Mogadischu 1993: Somalia ist arm und von Hunger gezeichnet – die besten Vorraussetzungen für den Kriegsherren Mohammed Farah Aidid, der das Land mit Hilfe seiner Milizen regiert und ausbeutet. Um seine Machtposition zu schwächen, kidnappen US-Einheiten einige seiner wichtigsten Untergebenen.

Doch was als kurzer Einsatz geplant war, mündet schon bald in einem blutigen Kampf: Zwei Black Hawk Helikopter werden vom Himmel geschossen.

Die Rettungseinheiten, die losgeschickt werden, um die Überlebenden zu retten, verirren sich in den Straßen von Mogadischu und geraten unter feindlichen Beschuss. Getreu dem Motto „Kein Mann bleibt zurück“ geraten die Soldaten in ein tödliches Dilemma: Je mehr Männer versuchen, die verwundeten Soldaten zu retten, desto mehr lassen ihr Leben …

Unsere Meinung zu Story und Besetzung

Black Hawk Down verzichtet bewusst auf einen richtigen Protagonisten und einen roten Erzählfaden – was absolut Sinn macht, weil auch der Krieg chaotisch und ohne geschlossenes Ende daher kommt.

Regisseur Ridley Scott hat die Geschehnisse in Mogadischu mit dokumentarischer Präzision abgebildet – dass er dennoch nicht mit einer gewissen Dosis Pathos auskommt mag der geneigte Zuschauer verzeihen, denn er bringt das Kriegsgeschehen so detailgetreu und authentisch rüber, wie das filmisch nur irgendwie möglich ist.

In der Besetzung können neben bekannten Gesichtern wie Josh Hartnett (Pearl Harbour, Sin City) oder Ewan McGregor (Star Wars, Illuminati) auch bislang unbekanntere Schauspieler wie Eric Bana oder Tom Sizemore glänzen.

Unsere Meinung zum Soundtrack

Auch der Soundtrack kann sich wirklich sehen lassen: Altmeister Hans Zimmer hat nach Hannibal und Gladiator nun erneut sein Können bei einem Scott-Film unter Beweis gestellt. Ein bunter Mix aus traditioneller und moderner afrikanischer Musik sowie amerikanischer Rockmusik treiben den Puls ordentlich in die Höhe und sind allein schon Anlass genug, sich diesen Kriegsfilm anzusehen.

Unser Fazit zu Black Hawk Down – Kein Mann bleibt zurück

Black Hawk Down ist definitiv einer der sehenswertesten Genrebeiträge dieses Jahrzehnts! Ein Kriegsfilm, der durch seine ungeschönten und authentischen Bilder überzeugt – und zu den wenigen Streifen gehört, die das Augenmerk auf unbekanntere, aber nicht weniger grausame Konflikte außerhalb von Vietnam oder Irak legt.

Eine Antwort auf Black Hawk Down – Kein Mann bleibt zurück

  1. Sergej 7. August 2012 um 22:14 #

    Ist sehr empfehlend´s wert weil das vor allem nach der waren Begebenheit ist und nimmt euch schon mal 2stunden zeit um in an zu schauen =)

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